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Two Guys as sweet as Honey

Aktualisiert: Juni 14

Von der Idee zur Gründung.

In diesem Blogbeitrag möchten wir Euch unsere beiden Gründer, Vernon und Philipp (Phil) vorstellen. Vernon ist 21 Jahre alt und kommt ursprünglich aus dem beschaulichen Hettenhain in der Nähe von Wiesbaden und studiert im letzten Semester BWL an der Uni Köln. Wenn er zwischen Oh, Honey! und dem Studium Zeit findet, kocht er gerne und macht Sport. Phil ist 25 Jahre alt und hat drei Semester BWL an der Uni Köln studiert, merkte dann aber, dass BWL nicht das richtige für ihn ist. Deshalb studiert er jetzt Sozioökonomik an der CAU. Seine Hobbies sind Meditieren, Kochen und Sport, wenn ihm dafür Zeit bleibt.

Ella: Dann beginnen wir direkt mit einem Sprung ins kalte Wasser. Beschreibt euren Co-Founder bitte mit 3 Wörtern.

Phil: Darf ich anfangen?

Vernon: Ich habe gerade was. Kreativ, entschlossen und humorvoll.

Phil: Vernon ist sehr diszipliniert und zielstrebig. Wie runden wir das ab? Mir fallen so viele Adjektive für dich ein. Vernon auf 3 Begriffe zu reduzieren wird seinem Charakter nicht ansatzweise gerecht. Lebensfroh passt noch.

Ella: Gibt es eine Geschichte, wie ihr euch kennengelernt habt?

Phil: (lacht) Da gibt es zwei Versionen der Geschichte. Welche willst du hören?

Ella: Die Blogtaugliche.

Phil: Wir haben uns bei einer WG-Party auf ein, zwei Bier kennengelernt.

Ella: Wie kam es zu eurer Eistee-Idee?

Vernon: Ich fang mal an, es war ein sonniger Nachmittag. Philipp und ich haben häufig zusammen gekocht und uns über Gott und die Welt unterhalten. Schließlich kamen wir auf das Thema Bienensterben zu sprechen...

Phil: Wir haben uns dann selbst informiert und engagiert, und dabei bemerkt, dass es sich nicht immer leicht mit dem Alltag vereinbaren lässt, was für den Bienenschutz zu tun. Bei einer unserer Kochsessions hatte ich dann mal Minztee dabei, weil ich noch Minzpflanzen in der Küche hatte, die ich ernten musste. Bei 36 Grad schmeckt so ein warmer Tee aber nicht so geil. Deshalb habe ich den dann gekühlt. Mit Honig habe ich schon länger gesüßt, weil mal zufällig kein Zucker da war und ich dann gemerkt habe, dass Honig sowieso besser schmeckt. So kamen wir dann vom mit Honig gesüßten Eistee über das Bienensterben hin zu einem Produkt, das es den Leuten einfach macht, was für den Bienenschutz zu tun. Und dann stand genau so ein Eistee ja schon vor uns. Also haben wir uns gedacht: warum nicht?

Ella: Was zeichnet Oh,Honey! aus?

Phil: Qualität, Transparenz und Nachhaltigkeit.

Vernon: Oh, Honey! ist der erste Eistee, mit dem man aktiv etwas für den Bienenschutz tun kann. Ansonsten zeichnen wir uns natürlich durch einen einzigartigen Geschmack aus.

Ella: Wie seid ihr zu Enactus gekommen?

Phil: Wir hatten die Idee lange bevor du (Vernon) bei Enactus warst…

Vernon: Dafür muss ich etwas weiter ausholen. Wir hatten erstmal nur diese Idee und hatten natürlich noch keinen blassen Schimmer davon, wie wir das in die Tat umsetzen können. Im Sommer habe ich dann gemerkt, dass ich es toll fände mich neben dem Studium sozial zu engagieren. Ich habe dann an der Uni ein bisschen geschaut und bin auf Enactus gestoßen, was genau das war, was ich machen wollte. Nachhaltige Ideen aufgreifen und unternehmerisch vorantreiben. Dort habe ich mich dann aber erstmal unabhängig von Oh, Honey! engagiert.

Phil: Ich weiß noch, am Anfang haben wir lange hin und her überlegt, ob unsere Idee zu Enactus passen würde. Schließlich haben wir gemerkt, dass wir zu zweit nicht weit kommen und motivierte Mitstreiter brauchen. Das war rückblickend ein unnötig langer Prozess.

Vernon: Hinzu kommt, dass Enactus früher nur Projekte akzeptiert hat, die einen rein sozialen Fokus hatten. Dafür hat Oh, Honey! sich nicht qualifiziert, da bei uns vor allem der Umweltaspekt im Vordergrund steht.

Phil: Mittlerweile umfasst das Enactus Kriterium nicht nur soziale, sondern auch ökologische Ziele. Darin haben wir uns wiedergefunden. Und jetzt haben wir ein starkes Team hinter uns. Im Rückblick sind wir sehr happy, weil wir die coolste Truppe haben. Behaupte ich mal dreister Weise. Es hat ja alles seinen Grund - wer weiß, was gewesen wäre, wenn wir das ein Jahr früher gemacht hätten.

Ella: Was war euer größter Reinfall bei Oh, Honey! und was habt ihr daraus gelernt?

Phil: Dazu muss man erstmal anmerken, dass so ein Projekt eine absolute Achterbahn ist. Du bekommst vormittags eine Mail, dass etwas klappt und fühlst dich wie der König der Welt. Das dauert ungefähr 2 Stunden, bis etwas schief geht und du das Gefühl hast, es wird nie funktionieren und wir können es gleich lassen. Vernon, was war der größte Bock, den wir geschossen haben?

Vernon: Ursprünglich war unser Plan, bereits im Sommer 2019 mit Oh, Honey! zu starten und auf den Markt zu gehen. Wir hatten schon eine konkrete Timeline und dachten, wir hätten an alles gedacht - was sollte schon schiefgehen? Dann haben wir im Rahmen vom Yooweedoo.Ideenwettbewerb ein erstes Funding und ein Coaching gewonnen. Schließlich hat unser Coach Hannes uns klar gemacht, dass unsere Planung einigermaßen unrealistisch ist.

Phil: (lacht) Einigermaßen? Komplett! Was wir uns überlegt hatten war von A-Z Bullshit.

Vernon: Das hat einiges über den Haufen geworfen, war aber die richtige Entscheidung.

Phil: Damals waren wir total Feuer und Flamme, hatten Geld, um an unseren Prototypen zu arbeiten und motiviert auf den Markt zu gehen. Ohne vorher Marktforschung betrieben zu haben - wir waren die einzigen, die unsere Rezeptur probiert hatten! Wir waren da voll in unserem Film, hatten auch schon ein Crowdfunding geplant. Gott sei Dank hat der liebe Hannes uns auf den Boden geholt. Er sagte: holt euch doch erstmal ein paar Meinungen ein und bereitet das ganze richtig vor. Macht euch klar, was für ein Aufwand dahintersteht, ein Lebensmittel in Deutschland auf den Markt zu bringen, das hatten wir maßlos unterschätzt. Das hat natürlich ein bisschen wehgetan, aber so haben wir gelernt: Gut Ding will Weile haben.

Ella: Wenn ihr in die Zukunft schaut: Was ist euer Ziel für das kommende Jahr?

Phil: Komplett abreißen.

Vernon: (lacht) Unser Ziel ist es, uns in Köln als regionale Marke zu etablieren, um nächstes Jahr auch überregional aktiv zu werden.

Ella: Eine letzte Frage zum Schluss: Wenn jeder von euch einen Wunsch freihätte, was wäre das?

Vernon: Da gibt es aktuell einiges. Auf jeden Fall, dass bis zur Markteinführung alles reibungslos über die Bühne läuft. Das ist wahrscheinlich zu viel verlangt.

Phil: Das wäre schon schön, aber mal realistisch: Vernon, was wünschst du dir für dieses Jahr?

Vernon: Dass wir die Menschen für Oh, Honey! begeistern und wir dieses Jahr bereits zahlreiche Bienenschutzprojekte unterstützen.

Phil: Ich wünsche mir, dass es uns trotz Corona gelingt, uns in Köln soweit zu etablieren, dass wir nächstes Jahr komplett durchstarten können. Kommt jetzt noch was zu Bienen?

Wie Phil schon kaum abwarten kann, wird unser nächster Blogbeitrag von unserem Herzensthema, Bienen, handeln. Jetzt habt ihr uns kennengelernt, wir möchten auch euch kennenlernen. Was sind eure Erfahrungen mit dem Thema Bienenschutz und eure offenen Fragen? Wir freuen uns darauf, sie in zukünftigen Blogbeiträgen zu beantworten!



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