• Henni

Faktencheck Biene: Warum brauchen wir sie so sehr?



Man kennt sie als summende Kuchen-Mitesser, als fleißige Honiglieferanten oder auch als clevere Biene-Maja: Unsere europäische Honigbiene!


Doch was macht die einheimische Biene so besonders und vor allem auch so wichtig für uns?


Um das Ganze mal mit näherem Blick betrachten zu können, schauen wir uns doch erstmal an, was bei uns in Deutschland an Bienen so wirrt und schwirrt.

In Deutschland fliegen etwa 560 Arten von Wildbienen durch die Lüfte. Die Honigbiene, die in Europa zur Art der Apis Millifera gehört, besitzt in Deutschland „nur“ ca. 25 Unterarten. Zudem sind diese Arten auch unterschiedlich gebaut. Neben der kleinsten Bienenart, der Sand-Steppenbiene mit einer maximalen Größe von 4mm, kann die Blaue Holzbiene bis zu 28mm groß werden. Im Gegensatz zu diesen Bienen leben die Wildbienen solitär, d.h. die Weibchen bauen ihre Nester allein und versorgen die Brut ohne Hilfe. Insgesamt leben die Wildbienen dann aber auch nur vier bis sechs Wochen, die Winterbiene zum Beispiel kann bis zu neun Monate alt werden.


Aber wieso sind diese kleinen gestreiften Tierchen so wichtig für uns?


Während wir schlafen, arbeiten, essen oder Eistee trinken, kann ein einziges Bienenvolk an einem Tag bis zu drei Millionen Obstblüten bestäuben. Das macht sie zu einem der Top-3-Nutztiere der Welt. Zum Veranschaulichen: Das bedeutet als wirtschaftliche Gegenleistung von allen Bienen zusammen ein weltweites Geschäft von über 265 Milliarden US-Dollar pro Jahr!


Vor allem sorgen die Bienen aber auch für bunte Wiesen, frisches Obst und saftiges Gemüse. 

Und sind wir ehrlich: Für Kinder bietet auch heute noch die süße Biene-Maja eine tolle Unterhaltung! Und genau wie die Biene Willi liebt Deutschland Honig:

Allein durch heimische Imker in Deutschland werden 25.000 Tonnen Honig produziert. Dieser regionale Honig ist ohne Zusätze und setzt sich für das Wohl jeder Biene ein. Durch kurze Transportwege und nachhaltige Imkerei kann so auch die Natur geschont werden. Die Menge reicht für durchschnittlich eine Milliarde Honigbrote. Die restliche Nachfrage muss leider durch große Importe aufgestockt werden, mit denen leider auch Krankheiten und Milben zu unseren Honigbienen gelangen, womit wir zum nächsten Punkt kommen: dem aktuellen Bienensterben!

Leider ist die Lage momentan sehr schwierig für Bienen. Von der deutschen Wildtierstiftung wurde die Wildbiene mit einer Bedrohungsstufe 3 von 4 eingestuft. Zudem bieten Klimawandel, moderne Landwirtschaft mit Monokulturen und auch natürliche Feinde der Biene, wie die Varroa-Milbe, keine gute Lebensgrundlage für die kleinen Helfer.


Was ihr neben dem Genuß von „Oh, Honey!“ noch alles für den Bienenschutz tun könnt? Und wie ihr auch von zuhause aus dem Bienensterben den Kampf ansagen könnt?

Das alles findet ihr in einem der nächsten Blogeinträge! 😊


Euer OH, HONEY! - TEAM

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